WIEDERVERKÖRPERUNG | In diesem Themenbereich finden Sie Beiträge und Erzählungen, deren Fokus auf die Thematik der Reinkarnation bzw. Wiederverkörperung ausgerichtet ist.

04.03.2018

Billy the Kid is back!

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02.03.2018

Der Mühlhiasl und das Keltentum

Gestern habe ich dieses Buch von Manfred Böckl über den Mühlhiasl gelesen. Der Schreiber war sehr inspiriert und ist auf der richtigen Fährte, wenn er den Mühlhiasl den Kelten zuordnet. Seine religiösen Ursprünge liegen genau dort, denn nicht zufällig hieß der Berg Rabenstein, wo der Mühlhiasl lange Zeit lebte und wirkte. 
Der Göttervater der Kelten, der Seher und Wanderer Odin, wurde von den Raben begleitet. Sie sind seine magischen Begleiter, die ihn bei seinen Visionen unterstützen.  

Wenn ich eines Tages die keltischen bzw. nordischen Gottheiten beschreiben werde, wird man den Zusammenhang zwischen dem Mühlhiasl und der keltischen Magie noch viel besser verstehen. Auf alle Fälle hat der Autor diesen Zusammenhang sehr inspiriert dargestellt. Wirklich großartig. 

In einem Punkt irrt jedoch der Autor. Der Alois Irlmaier war in keine keltischen Mysterien oder ähnliches eingeweiht. Der Irlmaier war und ist heute noch durch und durch röm.kath. Christ.
Der geht sogar noch regelmäßig Sonntags in die Kirche, weil er diese Tradition für wichtig hält und mag, hat jedoch mit dem Keltentum überhaupt nichts am Hut. 

Bildquelle: 
Aaron, Common Raven Grand Canyon 1, CC BY 2.0


Magische Fähigkeiten gehören weder speziell zum Keltentum noch zum Christentum. Geistige Fähigkeiten, also das Erwachen meiner geistigen Sinne, ist ein Resultat der erlangten Beherrschung des eigenen Geistes, die überhaupt nur gelingt, wenn wir uns als ein geistig-seelisches Wesen empfinden und nicht im Körperbewusstsein verhaftet bleiben.  

Wer mit seinem Bewusstsein im Körper feststeckt, der wird den Verstand nie überwinden, um wirklich intuitiv und übersinnlich zu werden. Er bleibt ein Theoretiker. Spirituelle Erfahrung steht über der Verstandesebene. Der plappernde Verstand und seine egoistischen Ratschläge stehen der spirituellen Erfahrung in Wirklichkeit im Wege, bis der Verstand vom Willen beherrscht wird und dient, wenn er von Nutzen ist. 

Ein jeder Mensch, der lernt seinen Geist magisch zu schulen und seine Seele zu läutern, bis er zur Gedankenstille und Selbstlosigkeit (sind zwei Seiten einer Medaille) vordringt, wird, wenn er seine dadurch erlangte Meditationsfähigkeit daraufhin ausdauernd einsetzt, seine geistigen Sinnesorgane erwecken und entwickeln, sodass er diese helfend einsetzen kann.

 
Wer diese Gabe des Hellsehens nicht bereits vorgeburtlich veranlagt bekommt, sodass er unter den richtigen Gestirnen hierzu verkörpert, der muss die Vorbedingungen zum Hellsehen durch Selbstmeisterung in sich selbst schaffen.
Hierbei gibt es verschiedene Traditionen, doch letztlich läuft alles auf dasselbe hinaus. Gedankenbeherrschung und Konzentration, sowie entweder durch seine Heiligkeit von der Engelwelt inspiriert zu werden, und daher durch Inspiration, oder aber durch Intuition alles zu wissen. Ferner kann man natürlich auch durch Dämonen vieles erfahren und wissen. 
 
Im ersten Fall ist Gedankenbeherrschung und Gedankenstille notwendig. Im zweiten Fall mag manches durch das Wissen der Dämonen so erscheinen, als ob dasselbe gekonnt wird, doch das Schicksal der Schwarzmagier ist immer wieder dasselbe. Ihre Fähigkeiten sind so unverlässlich, denn mit dem was Sie sehen, liegen letztlich immer wieder knapp daneben. Sie hätten schon längst die Weltherrschaft errungen, würden Sie so großartige Magier und Eingeweihte sein. 

Gegen Jesus ist bis jetzt ein jeder von Ihnen verblasst. Nur zu gerne hätte sich ein jeder von Ihnen wie Apollonios von Tyana oder Simon Magus aufgespielt, des Neros Haus und Hofmagier, doch konnte keiner das, was Jesus konnte. Haben Sie geheilt, Blinde sehen gemacht und Tote wieder zum Leben erweckt. 
Sie sind bestenfalls nach ihrem Tod hinabgefahren in die Hölle. 

Auch kein Druide konnte jemals das, was Jesus magisch konnte. Das wissen die ehemaligen Eingeweihten alle ganz genau, weswegen sich auch das Christentum letztlich behauptete. Weil es näher an der Wahrheit ist als alle anderen Religionen im europäischen Raum. Würden zur derzeitigen Lehre des Christentums noch die Wiederverkörperung und die christlich-hermetischen Wissenschaften (Astrologie....) hinzugefügt, sind wir vollständig. 

Aber das Christentum sollte anerkennen, dass die Kelten ebenso wirkliche Eingeweihte hatten, deren oberste Götter zuercht geehrt wurden. 
Das Christentum lehrt jedoch zurecht dass Christus Gott Vater ist, der aus seinem Geiste die ersten geistigen Wesen schuf, sowie er die Welten und Sphären aus seinem Geiste magisch schuf. 
Odin ist der keltische Göttervater, doch ist er nicht der Allvater wie dies Christus ist. Deswegen ist ja Jesus, Christus Sohn, auch allen anderen Eingeweihten dieser Erde bis jetzt an magischer Autorität und der Fähigkeit größte Wunder zu vollbringen, wie ein Moses, weit überlegen gewesen. 

Das Keltentum hat auf alle Fälle seinen Platz in der europäischen Geschichte, wenn auch Europa das Reich Christus ist. Odin und Christus sind mystisch und persönlich miteinander verbunden. Sie sind keine Gegner.  
(Frank Felber)  


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